SketchNotes: Excluded by Julia Serano

[Sketch notes of Julia Serano’s Excluded, not a complete representation, more according to personal interests. Dotted boxes indicate direct quotes, my opinions are in speech bubbles, everythings else came to my mind while reading.]

SketchNotes, also strukturierte Notizen mit kleinen Illustrationen, auch mit Farbekodierung, mache ich schon ganz lange in den Verschiedensten Kontexten: Schulmitschriften, Vorlesungsnotizen, Laborbuch und Programmierjournal. Nur so genannt hab ich es nicht. SketchNotes unter dem Namen gibt es jetzt seit einigen Jahren und ich bin auf sie wegen den sketchnotierten Vorträgen aufmerksam geworden.

Ich hab festgestellt, dass sich Sachliteratur sehr gut versketchnoten läßt, nicht auf Vollständigkeit sondern nach meinen Interessen und Wissenslücken. Direkte Zitate stehen in gepunkteten Rahmen, meine Kommentare in Sprechblasen und der Rest ist das was mir beim Lesen durch den Kopf ging

Hier meine SketchNotes zu Julia Serano’s „Excluded“. Die sind auf English weil ich die englische Ausgabe hab. Leider ist es auch noch nicht übersetzt. Für mich ist das Buch grade auch wegen der bi, femme und trans Positionierung der Autorin toll. Es zeigt mir endlich die Überlappungen und Zusammenhänge von Bifeindlichkeit, Transfrauenfeindlichkeit und Femmefeindlichkeit, die ich schon länger ahnte.

Freue mich über Feedback, vielleicht sind so SketchNotes auch zu persönlich/unverständlich. Hmm.

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weiter zu den kompletten SketchNotes

Workshop : Trans*sichtbarkeit in Comics

Auf der 7. Trans*Tagung werden Pussybear und ich einen Workshop zu trans Frauen, trans Männern, genderqueeren Menschen und anderen Leuten auf dem Trans*Spektrum halten. Es geht zum einen um trans* Charaktere in Comics, aber auch darum warum wir und andere selber welche zeichnen.

Samstag, den 31.5.2014, 9:00-10:45
7. Trans*Tagung in den Räumen der Aidshilfe München
Lindwurmstraße 71, 80337 München
Programm, Stundenplan, Anfahrt,

Auf dem Blog hier, habe ich eine Übersicht von Comics mit trans* Charakteren angelegt. Viel Spass beim Comics lesen. Sagt Bescheid welches Comic ich noch vergessen habe.

weiter mit der Workshopbeschreibung

MiniComic 3 : Flaschenkürbistheorie

bunt:Flaschenkürbistheorie Dieses MiniComic über meine Verortung in Orientierung und Identität gibt es schon eine ganze Weile. Für die 6. Ausgabe dies Queerulant_in hab ich es über arbeitet und (trommelwirbel) colloriert.

Die schwarz-weiße Version gibt es bei den anderen MiniComics.

[There is an (black&white) English version of this minicomic.]

[Eine Transkription der Bildern und Worte des Comics in reinen Text gibt es leider noch nicht.]

Pronomen ohne Geschlecht 3.2

Die Pronomen ohne Geschlecht in der Version 3.2 gibt es in zwei Ausführungen.

Sie erscheint zum einen als ComicZineHeftchen für alle, denen es einfacher fällt Texten mit Illustrationen zu folgen und für die die ComicZines mögen. Auf der Webseite sind .png der einzelnen Seiten hochgeladen, wenn ihr eine gedruckte Version haben wollt, könnt ihr die beim Kunst- und Textwerk bestellen.

Zum anderen gibt es sie als Transkription in reinen Text mit Hyperlinks und Erklärtext für die schwebende Maus. Durch schweben mit der Maus über der verlinkten Zahl werden die Erklärungen der Liste beziehungsweise Definitionen angezeigt. Die Transkription ermöglicht allen, die die Abbildungen der Zine nicht anschauen können oder wollen den Zugang zu seinem Inhalt. Außerdem läßt sich in reinem Text die Suchfunktion benutzten.

Die aktuelleste Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Übersichtsseite.

Einleitung

[…Ich kann auch nur schwer glauben,wie wenig sich Geschlechtsneutralität in deutscher Sprache bisher durchgesetzt hat. immer wenn ich in den USA bin, ist es so toll, wie Leute einfach they benutzen, statt mich in die he oder she Schublade zu stecken und ich so viel weniger über meine Geschlechtsidentität nachdenken muss!!! Ich hoffe irgendwann ist das mit den Pronomen so normal, wie sich auch der Unterstrich mittlerweile in manchen Kreisen durchgesetzt hat…]

Das hat Andrzej, Herausgeb_er_in des Zines Wer ‚A‘ sagt, muss nicht ‚B‘ sagen [1], auf der Pronomenseite kommentiert.

Möchtest Du mehr geschlechtsneutrale Sprache? Fehlen Dir Worte für die Selbstbezeichnung?

Kennst Du schon alternative Grammatik und interessierst Dich für andere Möglichkeiten?

Dann bist Du hier richtig. Ich will Dir hier verschiedene Pronomen ohne Geschlecht vorstellen. Du kannst 3, alle 28 oder gar keines dieser Pronomen verwenden, ganz wie Du willst!

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Pronomen ohne Geschlecht 3.1

Diese Woche ist in dier Queerulant_in Nummer 4 ein Artikel von mir über die Pronomen ohne Geschlecht erschienen. Diesen Text könnt ihr auf der Webseite dies Queerulant_in, in der gedruckten Ausgabe auf Papier oder hier in diesem Blogartikel im folgenden lesen. Außerdem wurde der Artikel am 28.5.2013 auf dem Blog der Mädchenmannschaft querveröffentlicht, dort wird er auch diskutiert.

Die aktuelleste Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Übersichtsseite.

Queerulant_in Mai 2013 – Jahrgang 2, Ausgabe 1, Nummer 4
Pronomen ohne Geschlecht
Beitrag von AnnaHeger.

Pronomen brauchen nicht zwangsläufig ein Geschlecht. Ich finde es unsinnig bei jeder Erwähnung eines anderen Menschen das Geschlecht anzugeben. Sächliche Pronomen möchte ich für Menschen nicht verwenden. Ich wollte 2009 also selber die Pronomen ohne Geschlecht festlegen, weil ich damals in der deutschen Sprache keine solchen kannte.

Pronomen ohne Geschlecht kenne ich im Englischen schon viele Jahre: ze, gesprochen wie in dem Wort New Zealand, wird anstatt she|he und hir, gesprochen wie in dem Wort here, wird anstatt von her|his verwendet.

Ze hirself calls hir friend. [deutsche Übersetzung: Sie|er ruft ihren|ihre|seine|seinen Freundin|Freund selber an.]

In Schweden gibt es zusätzlich zu „han“ (er) und „hon“ (sie) das genderneutrale Pronomen „hen“ [1]. Das neue Wort wurde schon 2009 in die in die schwedische Nationalenzyklopädie aufgenommen. Letztes Jahr gab es Diskussionen über das Geschlecht der Pronomen nachdem „hen“ in einem Kinderbuch verwendet wurde [2].

Im Deutschen fehlten mir genau solche Pronomen. Also habe ich zusammen mit anderen [3] welche entwickelt. Um den Überblick zu erleichtern, werden im folgenden die Worte ohne Geschlecht fett und die geschlechterspezifischen Worte durchgestrichen dargestellt.

xier – ein Personalpronomen, statt sie|er
dier – ein Artikel und ein Relativpronomen, statt die|der
xies – ein Possessivpronomen, statt ihr|sein

den gesamten Artikel lesen

Projekt : WebComicKollektiv

Für alle die Lust haben beim queeren WebComicKollektiv mitzumachen. Ich will mehr deutschsprachige WebComics abseits des Mainstream lesen.

Ich will keine rassistischen, sexistischen, sich über Körperformen lustig machende, schwulenfeindlich, lesbenfeindliche oder transfeindliche Inhalte und „Witze“. Ihr könnt mich kritisieren wenn ihr sowas bei mir findet. Ich erwartet ihr könnt mit solcher Kritik auch selbst umgehen.

Das erste Thema ist Langsamkeit, weitere werden folgen. Der Termin zur Veröffentlichung ist jeweils der letzte des Monats.

Ausstellung: trans*_homo

Ich freue mich sehr mit Flaschenkürbistheorie und The theory of the eggplant beim Ausstellungsprojekt trans*_homo – Von lesbischen Trans*schwulen und andere Normalitäten im Schwulen Museum in Berlin teilzunehmen. Die Vernissage findet am Donnerstag den 16.8.2012 im Schwulen Museum in Berlin statt. Die Ausstellung wird danach bis November zu sehen sein. Außerdem gibt es ein tolles Begleitbuch, dass nicht nur die augestellten Werke sondern auch Artikel und Essays enthält. Für einen Link zum Buch auf die Abbildung des Buches klicken

MiniComic 11 : Xier

[Aktualisiert am 16.9.2013]
Als Kind hab ich geglaubt es gibt nur eine Sprache. Ich habe gedacht alle reden so wie ich meine Familie und die anderen Kinder im Kindergarten. Ich habe auch angenommen Sprache wäre nicht über Jahre gewachsen, also besser gesagt ich wäre nie auf die Idee gekommen den betonfesten, unveränderlichen Charakter der Sprache anzuzweifeln.

Nach und nach ist mir aufgegangen dass nicht alle Berlinerisch sprechen, dass nicht alle Deutsch sprechen und dass sich meine Muttersprache im Laufe von Jahrhunderten entwickelt hat. Es gibt nicht nur eine Sprache und Sprachen verändern sich. Mein Beitrag zur Comic Collab #8 beschreibt geschlechtsneutrale Pronomen, die in Englisch schon seit einigen Jahren erfolgreich in Umlauf sind. Die habe mir in meiner Muttersprache bisher gefehlt. Mehr Infos zu den Pronomen ohne Geschlecht gibts auf der Pronomenübersichtseite. Es gibt noch mehr MiniComics.

[The English translation for this comic does not exist yet.]

[Für dieses Comic existiert keine Transkription von Worten und Bildern.]

Hier Bilderlinks zu allen anderen die bei der Comic Collab #8: Dinge, die wir als Kinder geglaubt haben. mitgemacht haben. Einfach auf die Bilderkacheln klicken.

Workshop : Abseits der Monogamie

Ich gebe mit Jacky dieses Jahr den Workshop „Abseits der Monogamie“ am 19.05.2011 auf der 5. Trans*Tagung in München.

Hier ein kurzer Text zum Inhalt des Workshops:

Abseits der Monogamie

Welche Konzepte, Versprechen, Überzeugungen und Vorstellungen verbinde ich mit einem Leben abseits der Monogamie?

Welche Rolle spielen diese Vorstellungen in meiner Beziehungspraktik und wie beeinflussen sie Beziehungsdynamiken?

Dieser Workshop richtet sich an Menschen in einer, keiner oder vielen Beziehungen, die Beziehungsnormen mit uns hinterfragen wollen.

Jacky und Anna

Workshop: Die Entwicklung von FrauenLesbenTrans* Räumen

Ich gebe mit Jacky den Workshop „Die Entwicklung von FrauenLesbenTrans*Räumen: Ein- und Ausschlüsse auf der Grundlage von Identität“ und zwar jetzt zum dritten Mal, am 27.5.2012 von 15 Uhr bis 16:30 Uhr auf dem Lesbenfrühlingstreffen in Nürnberg. Der Kreis schließt sich nachdem wir den Workshop schon in einem queer-feministischen Raum und einem Trans*Raum gehalten haben. Natürlich halten sich in allen drei Räumen Lesben, Trans*Leute und queere Menschen auf – da gibts auch personelle Überschneidungen – ist ja klar.

Hier ein kurzer Text zum Inhalt des Workshops:

Die Entwicklung von FrauenLesbenTrans*Räumen: Ein- und Ausschlüsse auf der Grundlage von Identität

„Frauenfest“
„Party for women – gay & trans welcome“
„Alle Gender willkommen“
„All gender is dreck“
„Workshop beschränkt auf als Mädchen sozialisierte Lesben“

Was für Diskussionen stecken hinter diesen Ein- und Ausschlüssen unterschiedlicher Identitätsgruppen? Warum sind Frauen-Lesben-Räume entstanden und was sind heutzutage die Kontroversen bezüglich dieser Räume in Bezug auf Transfrauen, Transmänner bzw. Trans*? Wann sind Ausschlüsse berechtigt? Welche sind transfeindlich?

Am Beispiel mehrerer Veranstaltungen und Organisationen werden wir versuchen die Auseinandersetzungen, die sich hinter der verschiedenen Ein- und Ausschlusspolitiken verbergen, zu beleuchten. Dabei werden wir u.a. das Lesbenfrühlingstreffen, Ladyfeste und Michigan Womyn’s Music Festival berücksichtigen. Wir möchten anschließend mit euch über die Eignung von Identitätskategorien als Grundlage für Zutritt zu Räumen diskutieren.

MiniComic 3e : Theory of the eggplant

[Aktualisiert am 17.9.2013]
MiniComic 3e : Theory of the eggplantI had always wanted a MiniComic illustrating complex identities. In fact I had been drawing disected eggplant on pieces of scrap paper for a long time. So there it is.

This MiniComic was exhibited at the exhibition trans*_homo at the Schwules Museum Berlin in 2012.

There are more comics in English.

[Die deutsche Übersetzung ist Flaschenkürbistheorie.]

[There is not transcription to pure text yet.]


MiniComic 3 : Flaschenkürbistheorie

[Aktualisiert am 17.9.2013]
Vorderseite Minicomic 18 : Zäune bauenDieses MiniComic ist entstanden nachdem ich schon ein Weile flaschenkürbisartig geformte Figuren auf Servietten und Schmierzettel gezeichnet hatte um Leuten zu erklären, wie ich das genau meine mit der schwulen Verortung und welche Sorte Trans* das nun ist.

Dieses MiniComic wurde vom 16.8.2012 bis zum 30.11.2012 auf der „trans*_homo“ im Schwulen Museum Berlin ausgestellt.

Es gibt noch mehr MiniComics.

[There is an English version of this minicomic.]

[Eine Transkription der Bildern und Worte des Comics in reinen Text gibt es leider noch nicht.]

Workshop : Lesbenszene und Trans* – Die Entwicklung von FrauenLesbenTrans*Räumen

Ich gebe mit Jacky den Workshop „Die Entwicklung von FrauenLesbenTrans*Räumen: Ein- und Ausschlüsse auf der Grundlage von Identität“ und zwar zweimal. Zum einen am 28.5.2011 auf der Offpride 2011 in Zürich. Außerdem am 3. oder 4. oder 5.6.2011 auf der 4. Trans*Tagung in München.

Hier ein kurzer Text zum Inhalt des Workshops:

Lesbenszene und Trans*

Auf manchen Flyern stehen Texte wie: „Party for women – gay & trans welcome“; „Alle Gender willkommen“; „All gender is Dreck“; „Workshop beschränkt auf als Mädchen sozialisierte Lesben“ u.s.w.

Was für Diskussionen stecken hinter diesen Ein- und Ausschlüssen unterschiedlicher Identitätsgruppen? Warum sind Frauen-Lesben-Räume entstanden und was sind heutzutage die Kontroversen bezüglich dieser Räume in Bezug auf Transfrauen, Transmänner bzw. Trans*? Wann sind Ausschlüsse berechtigt? Welche sind transfeindlich?

Am Beispiel mehrerer Veranstaltungen und Organisationen werden wir versuchen die Auseinandersetzungen, die sich hinter der verschiedenen Ein- und Ausschlusspolitiken verbergen, zu beleuchten. Dabei werden wir u.a. das Lesbenfrühlingstreffen, die Schmacht SM-Konferenz, Ladyfeste, Michigan Womyn’s Music Festival und das daneben berücksichtigen. Wir möchten anschliessend mit euch über die Eignung von Identitätskategorien als Grundlage für Zutritt zu Räumen diskutieren.

Jacky ist Teil des daneben-Kollektivs. Das daneben veranstaltet seit 1995 in München Parties und Filme für Frauen und seit 2008 auch explizit für alle Transgender, die sich Frauen_Lesben_Trans*-Szenen zugehörig fühlen. Anna hat die Ladyfeste 2008 und 2010 in München mitorganisiert.

Der Workshop ist offen für alle Gender.

Anna und Jacky, München.

MiniComic 4 : Frischer Spinat

[Aktualisiert am 17.9.2013]
MiniComic 4 : Frischer Spinat Diese Geschichte wurde mir erzählt, mit der Bitte sie als MiniComic zu verarbeiten.

[A translation into English, can be found at the bottom of the comic.]

[Für dieses Comic existiert keine Transkription von Worten und Bildern.]


English translation

#1 Fresh spinach

#2+3 Daddy, Daaaaddy, Daaad, I want chocolate chip cookies! / Daddy, is that a man or a woman. / Great!

#4 Come on the cookies are over there.

#7 What is that? / What?

#8+9 That? / Oh right, this is spinach.

#10 It does not look like spinach, well I only know it frozen.

#11 But it looks like smallish mangold. / Fresh spinach!

visuals & text: Anna Heger, 2010

Workshop : Ja/Nein/Oder – Bist du ein Mann oder eine Frau?

Mit Ruth und Lorenz gebe ich am 16.5.2010 einen Workshop auf der 3. Trans*Tagung in München.

Ja/Nein/Oder – Bist du ein Mann oder eine Frau?
findet von 10.45 Uhr bis 12.15 Uhr
in Raum 3.1 der Münchner Aidshilfe statt.

Hier ein kurzer Text zum Inhalt des Workshops:

Ja/Nein/Oder – Bist du ein Mann oder eine Frau?

Wo’s doch im Dazwischen so unglaublich viele bzw. wenige Worte gibt, hier erstmal ein paar Fragen:
Weitere Fragen und individuelle Antworten gibt es dann im Workshop.

Nervt mich die Frage? Was macht die Frage mit mir, wenn ich mich nicht zuordnen will oder kann? Worin bestehen Einfluss, Macht, Druck oder Bloßstellung durch diese Frage? Wier lässt sich darauf antworten oder reagieren?

Wie ordne ich mich persönlich ein? Bin ich zu jeder Zeit ein und dasselbe? Will ich mich jeglicher Zuordnung verweigern? Will ich das immer nach außen tragen? Wovon hängt das ab? Hat sich meine Einstellung im Laufe der Zeit verändert? Was gibt es dazwischen?

Ruth, Berlin; Anna, München; Lorenz, Mainz.