Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : Gießen

Teaser PronomenComicZineHeftchen

Nächste Woche fahre ich nach Gießen für den vierten Pronomenworkshop bei Autonomen-Schwulen-Trans*-Queer-Referat im ASTA der JLU Gießen. Der Veranstaltungsraum ist das Gartenhaus: Alter Steinbacherweg 30. Ich wurde wie folgt ankündigt: „Pronomen ohne Geschlecht als Alternative für alle, die … ja, eigentlich für alle*.“ Das kann nur gut werden.

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Pronomen ohne Geschlecht 3.2

Die Pronomen ohne Geschlecht in der Version 3.2 gibt es in zwei Ausführungen.

Sie erscheint zum einen als ComicZineHeftchen für alle, denen es einfacher fällt Texten mit Illustrationen zu folgen und für die die ComicZines mögen. Auf der Webseite sind .png der einzelnen Seiten hochgeladen, wenn ihr eine gedruckte Version haben wollt, könnt ihr die beim Kunst- und Textwerk bestellen.

Zum anderen gibt es sie als Transkription in reinen Text mit Hyperlinks und Erklärtext für die schwebende Maus. Durch schweben mit der Maus über der verlinkten Zahl werden die Erklärungen der Liste beziehungsweise Definitionen angezeigt. Die Transkription ermöglicht allen, die die Abbildungen der Zine nicht anschauen können oder wollen den Zugang zu seinem Inhalt. Außerdem läßt sich in reinem Text die Suchfunktion benutzten.

Die aktuelleste Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Übersichtsseite.

Einleitung

[…Ich kann auch nur schwer glauben,wie wenig sich Geschlechtsneutralität in deutscher Sprache bisher durchgesetzt hat. immer wenn ich in den USA bin, ist es so toll, wie Leute einfach they benutzen, statt mich in die he oder she Schublade zu stecken und ich so viel weniger über meine Geschlechtsidentität nachdenken muss!!! Ich hoffe irgendwann ist das mit den Pronomen so normal, wie sich auch der Unterstrich mittlerweile in manchen Kreisen durchgesetzt hat…]

Das hat Andrzej, Herausgeb_er_in des Zines Wer ‚A‘ sagt, muss nicht ‚B‘ sagen [1], auf der Pronomenseite kommentiert.

Möchtest Du mehr geschlechtsneutrale Sprache? Fehlen Dir Worte für die Selbstbezeichnung?

Kennst Du schon alternative Grammatik und interessierst Dich für andere Möglichkeiten?

Dann bist Du hier richtig. Ich will Dir hier verschiedene Pronomen ohne Geschlecht vorstellen. Du kannst 3, alle 28 oder gar keines dieser Pronomen verwenden, ganz wie Du willst!

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Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : Düsseldorf

Mein erster Workshop zum Thema geschlechtsneutrale Grammatik „Xier packt xiesen Koffer – Pronomen ohne Geschlecht und alternative deutsche Grammatik“ hat am Samstag, den 3.08.2013 auf dem Togetherfest in Düsseldorf voll gut funktioniert.

Die Vorbereitung bestand nach dem Aufstellen eines Konzeptes im Zeichnen und Texten eines ComicZineHeftchens. Das ist auch in der Woche vor dem Workshop fertig geworden. Die Illustrationen dienten im Workshop dazu dass dier Zuhörer_in den Überblick über die vielen neuen Pronomenendungen nicht verliert.

Es gab nicht so viel Diskussionen, wie ich erwartet hatte. Nach Aussage der WorkshopTeilnehmer_innen schwirrten noch viele neue Endungen im Kopf herum. Na ja, die Possessivpronomen mit vier Fällen und dem Bezug auf zwei Menschen sind schon was. Jasna L. Strick hat noch von den alternativen Endungen, -i und -u, für geschlechtsneutrale Substantive erzählt. Wie die entstanden sind recherchier ich gerade.

Alle Pronomenkarten lagen in der Mitte vom Stuhlkreis.Possessivpronomen wie bestehen aus Stamm und Endung.

-weiter mit der Workshopbeschreibung>

Pronomen ohne Geschlecht 3.1

Diese Woche ist in dier Queerulant_in Nummer 4 ein Artikel von mir über die Pronomen ohne Geschlecht erschienen. Diesen Text könnt ihr auf der Webseite dies Queerulant_in, in der gedruckten Ausgabe auf Papier oder hier in diesem Blogartikel im folgenden lesen. Außerdem wurde der Artikel am 28.5.2013 auf dem Blog der Mädchenmannschaft querveröffentlicht, dort wird er auch diskutiert.

Die aktuelleste Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Übersichtsseite.

Queerulant_in Mai 2013 – Jahrgang 2, Ausgabe 1, Nummer 4
Pronomen ohne Geschlecht
Beitrag von AnnaHeger.

Pronomen brauchen nicht zwangsläufig ein Geschlecht. Ich finde es unsinnig bei jeder Erwähnung eines anderen Menschen das Geschlecht anzugeben. Sächliche Pronomen möchte ich für Menschen nicht verwenden. Ich wollte 2009 also selber die Pronomen ohne Geschlecht festlegen, weil ich damals in der deutschen Sprache keine solchen kannte.

Pronomen ohne Geschlecht kenne ich im Englischen schon viele Jahre: ze, gesprochen wie in dem Wort New Zealand, wird anstatt she|he und hir, gesprochen wie in dem Wort here, wird anstatt von her|his verwendet.

Ze hirself calls hir friend. [deutsche Übersetzung: Sie|er ruft ihren|ihre|seine|seinen Freundin|Freund selber an.]

In Schweden gibt es zusätzlich zu „han“ (er) und „hon“ (sie) das genderneutrale Pronomen „hen“ [1]. Das neue Wort wurde schon 2009 in die in die schwedische Nationalenzyklopädie aufgenommen. Letztes Jahr gab es Diskussionen über das Geschlecht der Pronomen nachdem „hen“ in einem Kinderbuch verwendet wurde [2].

Im Deutschen fehlten mir genau solche Pronomen. Also habe ich zusammen mit anderen [3] welche entwickelt. Um den Überblick zu erleichtern, werden im folgenden die Worte ohne Geschlecht fett und die geschlechterspezifischen Worte durchgestrichen dargestellt.

xier – ein Personalpronomen, statt sie|er
dier – ein Artikel und ein Relativpronomen, statt die|der
xies – ein Possessivpronomen, statt ihr|sein

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Pronomen ohne Geschlecht 3.0

Die aktuelle Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Pronomenseite.

Bei der drittten Version der Pronomen ohne Geschlecht haben sich einige Aspekte verändert. Die Kommentare von Liliane Gross auf dieser Webseite haben mich 2012 überzeugt den Anfangsbuchstaben aller Pronomen von “s“ auf “x“ umzustellen. Den Anfangsbuchstaben der Demonstrativpronomen habe ich bei „d“ belassen. Weiterhin wurden die Possesivpronomen an die bestehende Grammatik angepasst um sie leichter erlernbar zu machen. Aussderdem können die Demonstrativpronomen auch als Relativpronomen benutzt werden. Andere haben das einfach mal gemacht und ich habe die jetzt dazu genommen.

Bei den Pronomen ohne Geschlecht handelt es sich um Pronomen für die 3. Person Singular, die sich jedoch nicht wie er|sie auf ein bestimmtes Geschlecht beziehen. Die Pronomen beziehen sich auf Menschen, aber das Geschlecht wird beim Sprechen nicht festgelegt. Es gibt folgenden Pronomen ohne Geschlecht: das Personalpronomen xier, das Possesivpronomen xieser, das Demonstrativ- und das Relativpronomen dier. Dabei werden immer alle vier Fälle berücksichtigt. Außerdem geht es um die Verwendung dieser Pronomen, ihre englischen Vorbilder, Substative ohne Geschlecht und um die passenden Adjektivendungen.

Wozu sind sie gut

Die Verwendung einer geschlechtsneutralen, allgemeinen Form macht Sinn, wenn Geschlecht im betrachteten Zusammenhang unwichtig ist. Der generische Maskulin ist eben wie der Name schon sagt eine maskuline grammatische Form. Das Wort generisch verweist auf eine allgemeine Anwendbarkeit, was oft grade in den Köpfen der Leser nicht funktioniert. Es gäbe die Möglichkeit er_sie zusammen zu sagen. Bei den Pronomen ohne Geschlecht werden jedoch auch andere geschlechtliche Identifikationen angesprochen.

Es gibt eben Menschen, die sich weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zuordnen wollen oder können. Pronomen ohne Geschlecht können für Personen abseits der beiden Pole weiblich und männlich zu mehr Sichtbarkeit führen. Damit ich einen weiteren Teil Sprache/Grammatik habe wenn ich über Männer, Frauen und alle Anderen im allgemeinen reden möchte.

Die Pronomen ohne Geschlecht können für alle Menschen verwendet werden. Allerdings schaffe ich nicht gerne etwas ab, bevor sich etwas neues sinnvoll etabliert hat. Deshalb bilden die Pronomen zunächst eine mögliche Alternative. Es ist für mich aber eine schöne Vorstellung, dass geschlechtsspezifische Pronomen nur wenn nötig, also wenn das Wissen um das Geschlecht irgendwie wichtig ist, benutzt werden und dass sonst immer geschlechtsneutrale Pronomen verwendet werden.

Hier gehts zum Rest des Artikels

MiniComic 11 : Xier

[Aktualisiert am 16.9.2013]
Als Kind hab ich geglaubt es gibt nur eine Sprache. Ich habe gedacht alle reden so wie ich meine Familie und die anderen Kinder im Kindergarten. Ich habe auch angenommen Sprache wäre nicht über Jahre gewachsen, also besser gesagt ich wäre nie auf die Idee gekommen den betonfesten, unveränderlichen Charakter der Sprache anzuzweifeln.

Nach und nach ist mir aufgegangen dass nicht alle Berlinerisch sprechen, dass nicht alle Deutsch sprechen und dass sich meine Muttersprache im Laufe von Jahrhunderten entwickelt hat. Es gibt nicht nur eine Sprache und Sprachen verändern sich. Mein Beitrag zur Comic Collab #8 beschreibt geschlechtsneutrale Pronomen, die in Englisch schon seit einigen Jahren erfolgreich in Umlauf sind. Die habe mir in meiner Muttersprache bisher gefehlt. Mehr Infos zu den Pronomen ohne Geschlecht gibts auf der Pronomenübersichtseite. Es gibt noch mehr MiniComics.

[The English translation for this comic does not exist yet.]

[Für dieses Comic existiert keine Transkription von Worten und Bildern.]

Hier Bilderlinks zu allen anderen die bei der Comic Collab #8: Dinge, die wir als Kinder geglaubt haben. mitgemacht haben. Einfach auf die Bilderkacheln klicken.

MiniComic 4 : Frischer Spinat

[Aktualisiert am 17.9.2013]
MiniComic 4 : Frischer Spinat Diese Geschichte wurde mir erzählt, mit der Bitte sie als MiniComic zu verarbeiten.

[A translation into English, can be found at the bottom of the comic.]

[Für dieses Comic existiert keine Transkription von Worten und Bildern.]


English translation

#1 Fresh spinach

#2+3 Daddy, Daaaaddy, Daaad, I want chocolate chip cookies! / Daddy, is that a man or a woman. / Great!

#4 Come on the cookies are over there.

#7 What is that? / What?

#8+9 That? / Oh right, this is spinach.

#10 It does not look like spinach, well I only know it frozen.

#11 But it looks like smallish mangold. / Fresh spinach!

visuals & text: Anna Heger, 2010

Workshop : Ja/Nein/Oder – Bist du ein Mann oder eine Frau?

Mit Ruth und Lorenz gebe ich am 16.5.2010 einen Workshop auf der 3. Trans*Tagung in München.

Ja/Nein/Oder – Bist du ein Mann oder eine Frau?
findet von 10.45 Uhr bis 12.15 Uhr
in Raum 3.1 der Münchner Aidshilfe statt.

Hier ein kurzer Text zum Inhalt des Workshops:

Ja/Nein/Oder – Bist du ein Mann oder eine Frau?

Wo’s doch im Dazwischen so unglaublich viele bzw. wenige Worte gibt, hier erstmal ein paar Fragen:
Weitere Fragen und individuelle Antworten gibt es dann im Workshop.

Nervt mich die Frage? Was macht die Frage mit mir, wenn ich mich nicht zuordnen will oder kann? Worin bestehen Einfluss, Macht, Druck oder Bloßstellung durch diese Frage? Wier lässt sich darauf antworten oder reagieren?

Wie ordne ich mich persönlich ein? Bin ich zu jeder Zeit ein und dasselbe? Will ich mich jeglicher Zuordnung verweigern? Will ich das immer nach außen tragen? Wovon hängt das ab? Hat sich meine Einstellung im Laufe der Zeit verändert? Was gibt es dazwischen?

Ruth, Berlin; Anna, München; Lorenz, Mainz.

Genderneutrale englische Pronomen

Die aktuelle Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Pronomenseite.

Ich führe hier drei von vielen Beispielen an Hand des Beispielsatzes „The reader comments the post. He himself leaves a link to his blog“ an.

Wortneuschöpfung – neue Pronomen

“The reader comments the post. Zie hirself leaves a link to hir blog.”

“The reader comments the post. Per perself leaves a link to per blog.”

Vermeidungsstrategien – Verwendung des Pluralpronomen im Singular

“The reader comments the post. They themselves leaves a link to their blog.”

Existierende Slang Wörter

“The reader comments the post. Yo leaves a link.“ Grammar Girl

Übersichtsseite „A General & Specific Discussion of Gender-Neutral Alternatives to Gendered Pronouns, Including Answers to Frequently Asked Questions“ GENDER-NEUTRAL PRONOUN FAQ

Literatur zu gendergerechter Sprache

Steffen Kitty Herrmann, „Performing the Gap – Queere Gestalten und geschlechtliche Aneignung“, arranca! Nr.28

Joshua Taubert, „Queere Sprachvermittlung im Kontext des DaF/DaZUnterrichtes“, in „Queer leben -queer labeln“, 2008.

nummer.drei, Definitiv Indefinitiv, auf dem Mädchenblog.

Beatrice Fischer & Michaela Wolf, Geschlechtergerechtes Formulieren, Institut für theoretische und angewandte Translationswissenschaft, Universität Graz, 2009

Persson Perry Baumgartinger, Lieb[schtean] Les[schtean], [schtean] du das gerade liest, in Liminalis 2008_02.

Cabala de Sylvain & Carsten Balzer, Die SYLVAIN-Konventionen – Versuch einer „geschlechtergerechten“ Grammatik-Transformation der deutschen Sprache, in Liminalis 2008_02.

Deutsche Sprache abseits der Zweigeschlechtlichkeit

Die aktuelle Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Pronomenseite.

Ansätze die deutsche Grammatik geschlechtergerechter und/oder inklusiver für Subjekte abseits der Zweigeschlechtlichkeit zu machen, gibt es zahlreiche. Einige dieser Ansätze wurden von P.P. Baumgartinger und B. Fischer & M. Wolf zusammengefasst. Ich gebe im folgenden Beispiele für die Verwendung unterschiedlicher Methoden am Beispiel des Satzes „Der Leser kommentiert den Eintrag. Er hinterläßt einen Link zu seinem Blog.“

Wortneuschöpfung – neue Pronomen

Din Leser kommentiert den Eintrag. Nin hinterläßt einen Link zu nimsem Blog.“ (Transgender Tagung Berlin 2007)

Wortneuschöpfung – SYLVAIN Konventionen

Din Lesernin kommentiert den Eintrag. Nin hinterläßt einen Link zu nimsem Blog.“ (C. de Sylvain &  C. Balzer)

Störstrategie – Verwendung des Feminums als allgemeinem Genus

Die Leserin kommentiert den Eintrag. Sie hinterläßt einen Link zu ihrem Blog.“

Vermeidungsstrategien – Verwendung des Neutrums als allgemeinen Genus

Das Leser kommentiert den Eintrag. Es hinterläßt einen Link zu seinem Blog.“

Vermeidungsstrategien – Verwendung des Plurals

Vermeidungsstrategien – Umformulierungen ohne Substantive

Vermeidungsstrategien – Geschlechtsneutrale Bezeichungen einsetzen

Platzhalter – Gap _

Die_der Leser_in kommentiert den Eintrag. Sie_er hinterläßt einen Link zu ihrem_seinem Blog.“ („S.K. Hermann“)

Platzhalter – Stern *

* Les* kommentiert den Eintrag. * hinterläßt einen Link zu * Blog.“ („Gendertalk“)

Das BinnenI

„Die LeserInnen kommentieren den Eintrag. Sie  hinterlassen einen Link zu ihren Blogs.“

Schrägstrich

„Die Leser/Leserinnen kommentieren den Eintrag. Sie  hinterlassen einen Link zu ihren Blogs.“

Pronomen ohne Geschlecht 2.0

Die aktuelle Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Pronomenseite.

Sarah Hill und ich haben Anfang 2009 begonnen geschlechtsneutrale Pronomen zu entwickeln. Sie sind sinnvoll wenn ich über Menschen rede, deren Geschlechtzuschreibung oder Nichtgeschlechtzuschreibung mir nicht bekannt ist. Die geschlechtsneutralen Form löst die männliche Form als allgemeine Form ab.

Die Verwendung der geschlechtsneutralen, allgemeinen Form macht auch Sinn, wenn Geschlecht im betrachteten Zusammenhang unwichtig ist und jegliche geschlechtlichen Verortungen mitgemeint sind.

Ausserdem werden sie verwendet wenn sich eine Person explizit nicht dem weiblichen ODER dem männlichen Geschlecht zuordnen will oder kann. Das könnte für Personen abseits der beiden Pole weiblich und männlich zu mehr Sichtbarkeit führen.

Die Idee geschlechtsneutraler Pronomen ist nicht neu (Literatur und Links). Die Existenz geschlechtsneutraler Pronomen, die für die englische Sprache entwickelt worden hat mich bestärkt solche auch für die deutsche Sprache zu finden.

Hier die überarbeitete Übersicht der geschlechtsneutralen Pronomen (Version 2.0). Sie werden mit langem „i“ gesprochen.

Personalpronomen

Personalpronomen (sie/er) ersetzen die Namen von einzelne Personen. Es gibt 4 Fälle (sie, ihrer, ihr, sie / er, seiner, ihn, ihm ). Die Endungen der Pronomen leiten sich von den Endungen (-r, -s, -m, -n) der zugehörigen Fragewörter ab:

  1. Wer schreibt? Sier liest und schreibt.
  2. Wessen schäme ich mich? Ich schäme mich sies.
  3. Wem gehört das? Das gehört siem.
  4. Wen brauchst du? Du brauchst sien.

Possesivpronomen

Possesivpronomen (ihr/sein) ersetzen die Namen von einzelne Personen in besitzanzeigenden Zusammenhängen. Der Stamm des Possesivpronomens bezieht sich auf  das Geschlecht der Person, die das Pronomen ersetzt, und die Endung  auf den entsprechenden Fall (ihre, ihrer, ihrer, ihre) und das Geschlecht der Person, die dem Possesivpronomen folgt (ihrer/ihrem).

  1. Wer schreibt? Sienir Kolleg*, siene Kollegin und sien Kollege lesen und schreiben.
  2. Wessen schäme ich mich? Ich schäme mich sienis Kolleg*, siener Kollegin und sienes Kollegen.
  3. Wem gehört das? Das gehört sienim Kolleg*, siener Kollegin und sienem Kollegen.
  4. Wen brauchst du? Du brauchst sienin Kolleg*, siene Kollegin und sienen Kollegen.

Demonstrativpronomen

Demonstrativpronomen, die Artikel (die/der) werden im süddeutschen Raum vor Namen verwendet. Sie sollen nicht den Menschen „versächlichen“, sondern persönliche Nähe ausdrücken. Und es gibt sie auch in 4 Fällen (die, der, der, die / der, des, dem, den):

  1. Wer schreibt? Dier Jona liest und schreibt.
  2. Wessen schäme ich mich? Ich schäme mich dies Peters.
  3. Wem gehört das? Das gehört diem Sarah.
  4. Wen brauchst du? Du brauchst dien Sascha.

Pronomen ohne Geschlecht 1.0

Die aktuelle Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Pronomenseite.

Durch die Verwendung der geschlechtsneutralen Pronomen wird die deutsche Sprache nicht verändert sondern ergänzt. Die Benutzung der zusätzlichen Pronomen sif, sir und dif bietet sich an um über Personen in solchen Zusammenhängen zu reden in den das Geschlecht derselben nebensächlich oder unbekannt ist. Sie können aber auch grundsätzlich in allen Zusammenhängen verwendet werden in den zuvor er/sie, sein/ihr und der/die in Bezug auf Menschen verwendet wurde.

Hier aber ersteinmal eine Übersicht der neuen Personal- Possesiv und Demonstrativpronomen. Sie werden mit langem „i“ gesprochen.

Personalpronomen

er“ und „sie“ ersetzen die Namen von einzelne Personen. Es gibt 4 Fälle:

  1. Wer schreibt?  sif liest und schreibt
  2. Wessen schäme ich mich? ich schäme mich sis
  3. Wem gehört das? das gehört sim
  4. Wen brauchst du? du brauchst sin

Possesivpronomen

sein“ und „ihr“ ersetzen die Namen von einzelne Personen in besitzanzeigenden Zusammenhängen. Die 4 Fälle:

  1. Wer schreibt?  sir Papagei liest und schreibt
  2. Wessen schäme ich mich? ich schäme mich sires Papageies
  3. Wem gehört das? das gehört sirem Papagei
  4. Wen brauchst du? du brauchst siren Papagei

Demonstrativpronomen

der“ und „die“ werden im süddeutschen Raum vor Namen verwendet. Sie sollen nicht den Menschen versächlichen sondern persönliche Nähe ausdrücken. Und es gibt sie auch in 4 Fällen:

  1. Wer schreibt?  dif Jona liest und schreibt
  2. Wessen schäme ich mich? ich schäme mich dis Peters
  3. Wem gehört das? das gehört dim Sarah
  4. Wen brauchst du? du brauchst din Sascha

Im Prinzip brauche ich mehrere Artikel zu diesem Thema.

  • Einen, der sich mit der Grammatik und einem Beispieltext beschäftig.
  • Und dann noch eine längere Analyse der Gründe für der Verwendung dieser Pronomen.
  • Wahrscheinlich fehlt dann noch eine grammatikalische Zusammenfassung zu den verwendeten Sorten von Pronomen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Pronomen)
  • Interessant sind auch Texte, die sich schon mit dem Thema der geschlechtsneutralen Pronomen beschäftigt haben.