Workshop: Labelwerkstatt Berlin

Auf auf dem Mini Queer ZineFest Berlin III im f.a.q. laden habe ich einen sehr kleinen Labelwerkstatt Workshop gegeben. In so kleiner Runde lassen sich Themen wie Selbstbezeichnung, welche Label benutze ich viel besser besprechen. Dadurch dass alle Teilnehmenden gleich in der Vorstellungsrunde zu Wort kommen stellt sich bald eine vertrauensvolle Atmosphäre ein. So war es jedenfalls auf dem Mini Queer ZineFest und ich bin immer noch sehr begeistert.

Hier ein Ausschnitt von den Notizen, die ich während des Workshops gemacht habe, @ikbentrans wird zitiert und hat freundlicherweise der Veröffentlichung zugestimmt. ^^
Sketchnote von der Labelwerkstatt beim MiniqueerzinefestBerlin III 2015

Workshop: Labelwerkstatt Wien

[aktualisiert am 6.7.2015]
Anfang Juni war ich auf dem queer-feministischen Barcamp in Wien, dem FemCamp2015. Letztes Jahr hab ich zusammen mit der Orga vom FemCamp2014 ein Erklärcomic über Barcamps gemacht und dieses Jahr hatte ich Zeit teil zu nehmen. ^^

Also hab ich im ersten Plenum ein Workshop angeboten. Der hieß Labelwerkstatt. Es ging darum über Label zu diskutieren:

  • Label die eins selber nutzt zu definieren
  • Geschichten wo eins Label benutzt aufzuschreiben
  • die Sicht anderer auf das Label
  • Kritik und Probleme

Die Idee ist aus Twitterdiskussionen hervorgegangen, da ging es um einen Mangel an Identitäts- und Orientierungslabels. Deswegen und weil ich mich damit auskenne war das der Fokus im Workshop. Ein und dasselbe Label kann empowernd für die einen sein und andere schlimm triggern und/oder verletzen.

Ausgangspunkt:

Am ersten Tag sind wir über die Vorstellungsrunde nicht hinausgekommen. Zum einen hatten wir nur 60 Minuten Zeit und zum anderen waren sehr sehr viele Menschen (>30) im Workshop. Ich bin froh, dass wir eine Vorstellungsrunde gemacht haben. Ich hab so auch überhaupt ein besseres Gefühl zu den Barcampteilnehmis bekommen. Außerdem war die erste Übung ein Label zu ziehen und das für die anderen zu definieren, oder jemanden anderen das kurz definieren zu lassen. Damit konnten Wissensunterschiede ausgeglichen werden.

Die Labelliste hatte Lian (@lhabc) nach Twitter-Diskussionen angelegt.

Tweets nach dem Workshop:

Am zweiten Tag hatten wir wir wieder eine Stunde. Ich hatte das Arbeitsblatt was ihr hier seht vorbereitet. Die Teilnehmis haben das alleine ausgefüllt, für ein Label xieser Wahl und dann in kleineren Gruppen diskutiert.

  1. Kästchen – Das Label um das es geht.
  2. Kreis – Kontakt Info (OPTIONAL!)
  3. Sprechblase – Definition des Labels (Die eigene Definition, verschiedene Definitionen von Menschen stehen nebeneinander)
  4. Kasten – Unterdrückungen und Privilegien (Wo stehe ich)
  5. 7 Panels – Geschichte oder Geschichten zu dem Label (in Comicform oder als Notizen)
  6. 7 Kreise – Kritik und Probleme die mit und bei diesem Label entstehen können.

Label_WorkshopSheet

Ich plane ein LabelwerkstattComicZine zu machen, aber erst mal brauche ich noch mehr Diskussionen und dann ganz viel Zeit um das umzusetzen. Wurzelfrau hat heute für die zweite Staffel ihres Podcasts, „Queer Rants & Crafts“, eine eigene Labelwerkstatt mit Interviews angekündigt, da wird auch der Fokus über Identität und Orientierung hinaus gehen. Ich bin gespannt.

Workshop : Trans*sichtbarkeit in Comics

Auf der 7. Trans*Tagung werden Pussybear und ich einen Workshop zu trans Frauen, trans Männern, genderqueeren Menschen und anderen Leuten auf dem Trans*Spektrum halten. Es geht zum einen um trans* Charaktere in Comics, aber auch darum warum wir und andere selber welche zeichnen.

Samstag, den 31.5.2014, 9:00-10:45
7. Trans*Tagung in den Räumen der Aidshilfe München
Lindwurmstraße 71, 80337 München
Programm, Stundenplan, Anfahrt,

Auf dem Blog hier, habe ich eine Übersicht von Comics mit trans* Charakteren angelegt. Viel Spass beim Comics lesen. Sagt Bescheid welches Comic ich noch vergessen habe.

weiter mit der Workshopbeschreibung

Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : Gießen

Teaser PronomenComicZineHeftchen

Nächste Woche fahre ich nach Gießen für den vierten Pronomenworkshop bei Autonomen-Schwulen-Trans*-Queer-Referat im ASTA der JLU Gießen. Der Veranstaltungsraum ist das Gartenhaus: Alter Steinbacherweg 30. Ich wurde wie folgt ankündigt: „Pronomen ohne Geschlecht als Alternative für alle, die … ja, eigentlich für alle*.“ Das kann nur gut werden.

Facebookveranstaltung

Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : Düsseldorf

Mein erster Workshop zum Thema geschlechtsneutrale Grammatik „Xier packt xiesen Koffer – Pronomen ohne Geschlecht und alternative deutsche Grammatik“ hat am Samstag, den 3.08.2013 auf dem Togetherfest in Düsseldorf voll gut funktioniert.

Die Vorbereitung bestand nach dem Aufstellen eines Konzeptes im Zeichnen und Texten eines ComicZineHeftchens. Das ist auch in der Woche vor dem Workshop fertig geworden. Die Illustrationen dienten im Workshop dazu dass dier Zuhörer_in den Überblick über die vielen neuen Pronomenendungen nicht verliert.

Es gab nicht so viel Diskussionen, wie ich erwartet hatte. Nach Aussage der WorkshopTeilnehmer_innen schwirrten noch viele neue Endungen im Kopf herum. Na ja, die Possessivpronomen mit vier Fällen und dem Bezug auf zwei Menschen sind schon was. Jasna L. Strick hat noch von den alternativen Endungen, -i und -u, für geschlechtsneutrale Substantive erzählt. Wie die entstanden sind recherchier ich gerade.

Alle Pronomenkarten lagen in der Mitte vom Stuhlkreis.Possessivpronomen wie bestehen aus Stamm und Endung.

-weiter mit der Workshopbeschreibung>

Workshop : Abseits der Monogamie

Den Workshop „Abseits der Monogamie“ findet wegen Anfrage von bi-muc auf dem 1. Bi-Treff München 2012 nochmal und zwar am 13.10.2012 um 10 Uhr statt.

Es geht um Konzepte, Versprechen, Überzeugungen und Vorstellungen abseits der Monogamie. Welche Rolle spielen diese Vorstellungen in meiner Beziehungspraktik und wie beeinflussen sie Beziehungsdynamiken? Dieser Workshop richtet sich an Menschen in einer, keiner oder vielen Beziehungen, die Beziehungsnormen mit uns hinterfragen wollen.

Jacky und Anna

Workshop : Abseits der Monogamie

Ich gebe mit Jacky dieses Jahr den Workshop „Abseits der Monogamie“ am 19.05.2011 auf der 5. Trans*Tagung in München.

Hier ein kurzer Text zum Inhalt des Workshops:

Abseits der Monogamie

Welche Konzepte, Versprechen, Überzeugungen und Vorstellungen verbinde ich mit einem Leben abseits der Monogamie?

Welche Rolle spielen diese Vorstellungen in meiner Beziehungspraktik und wie beeinflussen sie Beziehungsdynamiken?

Dieser Workshop richtet sich an Menschen in einer, keiner oder vielen Beziehungen, die Beziehungsnormen mit uns hinterfragen wollen.

Jacky und Anna

Workshop: Die Entwicklung von FrauenLesbenTrans* Räumen

Ich gebe mit Jacky den Workshop „Die Entwicklung von FrauenLesbenTrans*Räumen: Ein- und Ausschlüsse auf der Grundlage von Identität“ und zwar jetzt zum dritten Mal, am 27.5.2012 von 15 Uhr bis 16:30 Uhr auf dem Lesbenfrühlingstreffen in Nürnberg. Der Kreis schließt sich nachdem wir den Workshop schon in einem queer-feministischen Raum und einem Trans*Raum gehalten haben. Natürlich halten sich in allen drei Räumen Lesben, Trans*Leute und queere Menschen auf – da gibts auch personelle Überschneidungen – ist ja klar.

Hier ein kurzer Text zum Inhalt des Workshops:

Die Entwicklung von FrauenLesbenTrans*Räumen: Ein- und Ausschlüsse auf der Grundlage von Identität

„Frauenfest“
„Party for women – gay & trans welcome“
„Alle Gender willkommen“
„All gender is dreck“
„Workshop beschränkt auf als Mädchen sozialisierte Lesben“

Was für Diskussionen stecken hinter diesen Ein- und Ausschlüssen unterschiedlicher Identitätsgruppen? Warum sind Frauen-Lesben-Räume entstanden und was sind heutzutage die Kontroversen bezüglich dieser Räume in Bezug auf Transfrauen, Transmänner bzw. Trans*? Wann sind Ausschlüsse berechtigt? Welche sind transfeindlich?

Am Beispiel mehrerer Veranstaltungen und Organisationen werden wir versuchen die Auseinandersetzungen, die sich hinter der verschiedenen Ein- und Ausschlusspolitiken verbergen, zu beleuchten. Dabei werden wir u.a. das Lesbenfrühlingstreffen, Ladyfeste und Michigan Womyn’s Music Festival berücksichtigen. Wir möchten anschließend mit euch über die Eignung von Identitätskategorien als Grundlage für Zutritt zu Räumen diskutieren.

Workshop : Lesbenszene und Trans* – Die Entwicklung von FrauenLesbenTrans*Räumen

Ich gebe mit Jacky den Workshop „Die Entwicklung von FrauenLesbenTrans*Räumen: Ein- und Ausschlüsse auf der Grundlage von Identität“ und zwar zweimal. Zum einen am 28.5.2011 auf der Offpride 2011 in Zürich. Außerdem am 3. oder 4. oder 5.6.2011 auf der 4. Trans*Tagung in München.

Hier ein kurzer Text zum Inhalt des Workshops:

Lesbenszene und Trans*

Auf manchen Flyern stehen Texte wie: „Party for women – gay & trans welcome“; „Alle Gender willkommen“; „All gender is Dreck“; „Workshop beschränkt auf als Mädchen sozialisierte Lesben“ u.s.w.

Was für Diskussionen stecken hinter diesen Ein- und Ausschlüssen unterschiedlicher Identitätsgruppen? Warum sind Frauen-Lesben-Räume entstanden und was sind heutzutage die Kontroversen bezüglich dieser Räume in Bezug auf Transfrauen, Transmänner bzw. Trans*? Wann sind Ausschlüsse berechtigt? Welche sind transfeindlich?

Am Beispiel mehrerer Veranstaltungen und Organisationen werden wir versuchen die Auseinandersetzungen, die sich hinter der verschiedenen Ein- und Ausschlusspolitiken verbergen, zu beleuchten. Dabei werden wir u.a. das Lesbenfrühlingstreffen, die Schmacht SM-Konferenz, Ladyfeste, Michigan Womyn’s Music Festival und das daneben berücksichtigen. Wir möchten anschliessend mit euch über die Eignung von Identitätskategorien als Grundlage für Zutritt zu Räumen diskutieren.

Jacky ist Teil des daneben-Kollektivs. Das daneben veranstaltet seit 1995 in München Parties und Filme für Frauen und seit 2008 auch explizit für alle Transgender, die sich Frauen_Lesben_Trans*-Szenen zugehörig fühlen. Anna hat die Ladyfeste 2008 und 2010 in München mitorganisiert.

Der Workshop ist offen für alle Gender.

Anna und Jacky, München.

Workshop : Ja/Nein/Oder – Bist du ein Mann oder eine Frau?

Mit Ruth und Lorenz gebe ich am 16.5.2010 einen Workshop auf der 3. Trans*Tagung in München.

Ja/Nein/Oder – Bist du ein Mann oder eine Frau?
findet von 10.45 Uhr bis 12.15 Uhr
in Raum 3.1 der Münchner Aidshilfe statt.

Hier ein kurzer Text zum Inhalt des Workshops:

Ja/Nein/Oder – Bist du ein Mann oder eine Frau?

Wo’s doch im Dazwischen so unglaublich viele bzw. wenige Worte gibt, hier erstmal ein paar Fragen:
Weitere Fragen und individuelle Antworten gibt es dann im Workshop.

Nervt mich die Frage? Was macht die Frage mit mir, wenn ich mich nicht zuordnen will oder kann? Worin bestehen Einfluss, Macht, Druck oder Bloßstellung durch diese Frage? Wier lässt sich darauf antworten oder reagieren?

Wie ordne ich mich persönlich ein? Bin ich zu jeder Zeit ein und dasselbe? Will ich mich jeglicher Zuordnung verweigern? Will ich das immer nach außen tragen? Wovon hängt das ab? Hat sich meine Einstellung im Laufe der Zeit verändert? Was gibt es dazwischen?

Ruth, Berlin; Anna, München; Lorenz, Mainz.

Workshop: Abseits der Monogamie

Jacky und ich geben am Sonntag, den 01.11.09 einen Polyworkshop in Göttingen. Das ist unser 4. gemeinsamer Workshop zum Thema. Diesmal nicht auf einem Ladyfest sondern in Göttingen bei den LesBiSchwulen* Kulturtagen. Wir wurden von der Poly-Gruppe Göttingen eingeladen .

Abseits der Monogamie findet
von 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr
im Auton omicum (Zentraluni, Blauer Turm/MZG)
statt.

Hier ein kurzer Text zum Inhalt des Workshops:

Abseits der Monogamie

Welche Versprechen und Vorstellungen sind mit einem Leben abseits der Monogamie verbunden? Anhand von kurzen Texten, die Erfahrungen und Wunschvorstellungen von Menschen mit verschiedenen polyamourösen Blickwinkeln zeigen, wollen wir miteinander diskutieren.

Es geht zum Beispiel um Fragen wie: Was bedeutet für mich Sicherheit in Beziehungen? Soll es jemanden geben, für die_den wichtigste Person bin? Wie lässt sich mit Ansprüchen und Erwartungen in verschiedenen Beziehungsformen umgehen?

Dieser Workshop richtet sich an Menschen in einer, keiner oder vielen Beziehungen, die Beziehungsformen hinterfragen wollen.

Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen!

Workshop: Abseits der Monogamie

Jacky und ich geben am Sonntag, den 11.4.09 einen Workshop zum Thema Abseits der Monogamie in Wien auf dem Autonom-Feministischen Frauen-Lesben-Treffen. Das ist unser 3. gemeinsamer Workshop zum Thema.

Hier ein kurzer Text zum Inhalt des Workshops:

Abseits der Monogamie

Welche Konzepte, Versprechen, Überzeugungen und Vorstellungen verbinde ich mit einem Leben abseits der Monogamie? Welche Rolle spielen diese Vorstellungen in meiner Beziehungspraktik und wie beeinflussen sie Beziehungsdynamiken?

Dieser Workshop richtet sich an Frauen in einer, keiner oder vielen Beziehungen, die Beziehungsnormen mit uns hinterfragen wollen.

Challenging relationships

Which concepts, promises, beliefs and images are associated with a non-monogamous lifestyle? What role do these images play in my relationship practice and how do they affect relationship dynamics?

This workshop is for women who are in one, none or many relationships and who wish to challenge relationship norms with us.